Facilitating Change for Digital Excellence

Im Kontext zunehmender Konkretisierung unseres Leistungsversprechens und des gesamten Profils von roqsta, war es insbesondere ein moderner Begriff, der für uns den Nagel genau auf den Kopf zu treffen schien. So erläutern wir nun auch auf unserer roqsta Methodik Seite unser Selbstverständnis als sogenannte Facilitator.

 

Doch was genau ist ein Facilitator?

Ein Facilitator ist ein Prozessbegleiter und –beschleuniger zur Initiierung, Unterstützung und Förderung von Veränderungen. Wörtlich übersetzt bedeutet „to facilitate“, erleichtern oder ermöglichen, was die Aufgaben eines Facilitators auch bereits sehr treffend beschreibt: das erkenntlich machen von Möglichkeiten, die außerhalb der vom Unternehmen für üblich eingeschlagenen Wege liegen und damit das Liefern von häufig verlorener Leichtigkeit und Agilität.

Durch außenstehende Betrachtung gelingt es einem Facilitator, ein unvoreingenommenes Bild des Status Quo und der zukünftigen Ziele eines Unternehmens zu erlangen. Mit Einsatz von erfahrener Intuition und erweiterter Sicht kann er so Unternehmen dabei helfen, Potenziale und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, die sich zwar in unmittelbarer Reichweite befinden, aber für eigene Mitarbeiter des Unternehmens selbst aufgrund der direkten Nähe zur Thematik oftmals nicht mehr erkennbar sind. Zum einen lässt sich also festhalten, dass ein Facilitator für Unternehmen Klarheit schafft, die im Laufe der Zeit womöglich verloren ging und erst durch einen bestimmten Grad der Objektivität wiederhergestellt werden kann.

Doch geht Facilitating noch weit über das bloße Schaffen von Klarheit hinaus. Es steht für eine Führungs- oder vielmehr Begleitungsstrategie, die sich durch kontinuierliche Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Mitarbeitern des Unternehmens auszeichnet. Dank seiner neutralen Position schafft der Facilitator sichere Räume, in denen Bedenken und Ängste der Mitarbeiter adäquate Beachtung finden. So werden neue Lösungs- und Veränderungsansätze Beteiligten nicht einfach vorgelegt, sondern in Zusammenarbeit erarbeitet und mit daraus resultierender kollektiver Identifikation umgesetzt.

 

Was macht den Facilitator so besonders?

Insbesondere unterscheidet sich die Arbeitsweise eines Facilitators von der eines Beraters in der Agilität durchgeführter Veränderungen. So kommen nicht einfach Methoden zur Anwendung, die sich möglicherweise in der Vergangenheit und bei anderen Unternehmen bewährten. Stattdessen findet direkt zu Beginn eine losgelöste und absolut individuelle Betrachtung jedes Unternehmens statt, die die spätere erfolgreiche Bestimmung von Methoden und Strategien überhaupt erst möglich macht. Darüber hinaus ist es besonders die vermittelnde und begleitende Funktion des Facilitators, die ihn ausmacht. Ständige Kommunikation und Identifikation aller Beteiligten spielen hierbei eine zentrale Rolle. Dadurch werden Mitarbeiter des Unternehmens von passiven Rezipienten geradezu aufgedrängter Lösungswege zu aktiven Mitgestaltern der Veränderungen des Unternehmensweges.

Damit beinhaltet der Begriff des Facilitators die Kombination genau der Fähigkeiten, die in aktuellen, besonders unsicheren und komplexen Arbeitsumfeldern notwendig sind, um weiterhin und langfristig erfolgreich zu sein.