In dem roqsta-Selbstverständnis als Facilitators¹, gestalten wir gemeinsam mit unseren Klienten Organisationsstrukturen, Prozesse und Geschäftsmodelle neu, um das Unternehmen auf aktuelle sowie zukünftige Herausforderungen optimal vorzubereiten und neue Potenziale zu erschließen. Mit objektivem Blick schaffen wir uns ein unvoreingenommenes Bild von der Situation und den Zielen des jeweiligen Unternehmens, um unseren Kunden dabei zu helfen, Wege, Möglichkeiten und Potenziale zu erkennen, die zwar bereits vorhanden, für direkt beteiligte Mitarbeiter aufgrund der erreichten Komplexität aber nicht mehr unmittelbar sichtbar sind.

In der konkreten Ausführung dieser Rolle als Facilitator und der damit einhergehenden Auswahl geeigneter Methoden, spielt insbesondere auch die Betrachtung des Unternehmensumfeldes eine entscheidende Rolle. Gegenwärtig lässt sich das wirtschaftliche Umfeld vermutlich am besten beschreiben als:

Tätigkeiten in solchen VUCA Umfeldern stellen besondere Herausforderungen an alle Beteiligten und erfordern völlig andere Herangehensweisen, als klassische Management-Methoden – insbesondere solche der Taylor’schen Management Lehre. Die roqsta-Vorgehensweise ist daher stark beeinflusst von C. Otto Scharmers Theorie U – von der Zukunft her führen. Davon ausgehend ist es unser Anspruch, umsetzungsorientierte und praxistaugliche Adaptionen für mittelständische Unternehmen zu erarbeiten.

 

 

Hierzu werden einige grundlegende Annahmen befolgt:

1.) Probleme können nicht durch die gleichen Maßnahmen gelöst werden, durch die sie entstanden sind. Die Einführung neuer Methodiken, Prozesse, Denkhaltungen und Lösungen sind deshalb die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Veränderung.

2.) Veränderungen erfordern eine selbstkritische und offene Auseinandersetzung mit dem Status Quo. Notwendig ist daher eine intensive Reflektion vorhandener Prozesse, bestehender Organisationsstrukturen und insbesondere die Auseinandersetzung jedes einzelnen Beteiligten mit sich selbst. Selbstreflektion und die wertfreie Wahrnehmung der Erkenntnisse ist essentiell für den benötigten Wachstums- und Veränderungsprozess.

3.) Nichts Vorhandenes wird als unumstößlich vorgegeben angesehen. Jeder Aspekt des aktuellen Arbeitsumfeldes muss und soll in offenen Gesprächen hinterfragt werden.

4.) Angst vor Veränderung ist normal, jedoch ist der einzig erfolgreiche Weg, mit Ängsten umzugehen, sich ihnen zu stellen. Mut ist für Veränderungsprozesse essentiell und Mut kann man lernen.

5.) Erfahrung, sei sie in einem fachlichen Bereich, in bestimmten Branchen oder Prozessen, ist keine Voraussetzung zur Gestaltung von Veränderungsprozessen. Je tiefer verwurzelt die Erfahrung im Vergangenen einer Organisation ist, desto hinderlicher ist sie bei der Entwicklung einer erfolgreichen Zukunft.

6.) Fail early, fail often ist nicht nur eine Herangehensweise für erfolgreiche Start-ups, sondern auch und gerade für Organisationen, die aktuell massiven Veränderungen ausgesetzt sind. Durch Prototypisierung, Ausprobieren und Experimentieren, limitiert man das Risiko des Scheiterns, gewinnt wertvolle Erkenntnisse und vor allem Mut weiter voranzugehen.

7.) Veränderungen können lediglich erfolgreich sein, wenn alle Unternehmensebenen, insbesondere die operativen, in die Gestaltung des Neuen eingebunden werden. Grundlegende Veränderungen finden niemals Top-Down statt, sondern immer Bottom-Up.

 

¹ Facilitator bedeutet in diesem Sinne: „Ermöglicher“, „Moderator“, „Begleiter“, vor allem aber „Gestalter“