Enterprise-Messaging und Social Collaboration

Wie Unternehmen zukünftig arbeiten

Seit Beginn ihres Erfolges in den 80er Jahren dominiert sie bis heute weiterhin die Sparte geschäftlicher Kommunikation: Die E-Mail. Doch droht dem lange unbestrittenen elektronischen Brief nun Konkurrenz? Neben allen Vorzügen, die das Nutzen von E-Mails Unternehmen bisher bot, kommen jetzt auch verstärkt ihre Schwächen zum Vorschein: Träge Kommunikationsverläufe, Unklarheit darüber, ob das Gegenüber die Nachricht bereits gelesen hat und unübersichtliche Gruppengespräche.

Lösungen für genau diese Probleme sollen immer beliebter werdende Instant-Messaging-Dienste, wie Slack oder Microsoft Teams bieten. Besonders die Organisation von Teamgesprächen wird auf solchen Plattformen deutlich vereinfacht. Ähnlich den Instant-Messaging Klassikern ICQ, MSN, oder WhatsApp, ist auch hier in Teamgesprächen leichter erkennbar wer was wann geschrieben hat und, welche Personen die Nachricht bereits erreichte. Der formlose und knapp gehaltene Schreibstil ausgetauschter Nachrichten erlaubt außerdem ein schnelleres Antwortverhalten und gleicht damit bereits deutlich stärker einer persönlichen Unterhaltung. Speziell für kleinere Unternehmen oder standortübergreifende Zusammenarbeit bedeuten solche Messaging-Dienste eine klare Erleichterung regelmäßiger Teamkommunikation und Beschleunigung der Arbeitsprozesse.

 

Where work happens.

Slack verspricht mit seinem Werbeslogan jedoch weitaus mehr als bloß die Vereinfachung regelmäßigen Ideenaustausches im Team. Anstelle eines reinen Kommunikationsdienstes bietet das Tool Nutzern gleich einen ganzen Baukasten der Produktivität. Durch die Erstellung von „Channels“ wird es möglich, Unterhaltungen themenspezifisch zu ordnen und Übersichtlichkeit zu schaffen. Auch Microsoft Teams erlaubt den Austausch in Kommunikationsräumen, den „Teams“, die man sich als eine Art Arbeits- oder Projektgruppe vorstellen kann.

Die eingebaute Video Call Funktion beider Anbieter lässt geschriebene Unterhaltungen schnell zu Face-to-Face-Gesprächen werden und Dokumente sowie Bilder können ganz einfach in den Gesprächsverlauf integriert werden. Eine weitere Besonderheit, die sowohl Slack als auch Microsoft Teams mitbringen, ist die mögliche Verbindung mit weiteren Werkzeugen. So können andere work tools, wie Hootsuite oder Trello einfach in die Messenger integriert werden. Das erspart Mitarbeitern die zusätzliche Koordination und Beobachtung weiterer Kanäle und versammelt stattdessen alle wichtigen Informationen an einem Ort.

Die wachsende Bedeutung solcher online Zusammenarbeit, die auch als „Social Collaboration“ bezeichnet wird, beleuchtet auch die „Deutsche Social Collaboration Studie 2017“ der Technischen Universität Darmstadt. Die Studie zeigt, dass Social Collaboration für viele Unternehmen bereits einen festen Bestandteil digitaler Transformation darstellt. Als Hauptziele des Einsatzes neuer Tools und Technologien bezeichnen Führungskräfte die Verbesserung der Unternehmenskultur sowie die Förderung von Produkt- und Prozessinnovation. Und tatsächlich zeigen die Ergebnisse, dass Unternehmen mit höherem Social-Collaboration-Reifegrad effizienter arbeiten und gleichzeitig die Innovationsorientierung und das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter gesteigert werden. Eine nochmalige Effizienzsteigerung kann durch die Verknüpfung der Tools erzielt werden, denn, so die Studie:

„je mehr Social Collaboration Tools miteinander verknüpft sind, desto höher ist die Arbeitseffizienz“

Obwohl die komplette Abschaffung der langlebigen E-Mail also wahrscheinlich doch noch undenkbar ist, können Messaging-Dienste in vielerlei Hinsicht bereits eine Entlastung und Steigerung effizienten Arbeitens bedeuten. Auch für die roqsta GmbH haben sich Messaging Tools bereits seit einiger Zeit als erfolgreichste Möglichkeit der regelmäßigen Teamkommunikation und Koordination bewiesen, die aus dem Arbeitsalltag aller Mitarbeiter heute kaum mehr wegzudenken ist.

 

Quellen:

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Head of Content Marketing at roqsta digital transformation experts