Digitale Nomaden – Warum flexible Arbeit immer beliebter wird

Das digitale Nomadentum, ein Lifestyle, der im Zuge der zunehmenden Digitalisierung an immer größerer Beliebtheit zu gewinnen scheint. Darunter verstanden wird ein Arbeitsmodell, das es Angestellten, Freelancern oder Unternehmern ermöglicht, ihre digitale Arbeit völlig ortsunabhängig zu verrichten. Dabei kann es sich um das Büro im eigenen Zuhause, das Café um die Ecke, aber auch einen idyllischen Strand in Thailand handeln. Solange ein Laptop und ausreichend schnelles Wlan verfügbar sind, steht der Arbeit des digitalen Nomaden nichts mehr im Weg. Selbst die Zusammenarbeit mit Kollegen oder Kunden ist dank digitaler Technologien heute problemlos von überall aus möglich. Schließlich gibt es eine Vielzahl von online-Kanälen, die durch sowohl schriftliche, als auch Face-To-Face Kommunikation oder den Austausch von Dokumenten den persönlichen Kontakt – zumindest nahezu – abdingbar machen.

 

Die Herausforderungen digitaler Nomaden

Was sich zunächst vielleicht nach lebenslangem Urlaub anhört, ist allerdings auch mit einer Menge Herausforderungen verbunden. So sind zeitlich und örtlich flexible Jobber immer auf ausreichend Selbstdisziplin und ein überaus gutes Zeitmanagement angewiesen. Ganz im Gegensatz zu üblichen 8-Stunden Bürojobs, gibt es für digitale Nomaden nämlich keinen vorgegebenen Alltag, keine Routine. Insbesondere in Zusammenarbeit mit anderen kann aufgrund der flexiblen Arbeitszeiten der irrtümliche Gedanke permanenter Verfügbarkeit entstehen, die den Job schnell zu einer 24/7 Beschäftigung werden lässt, in der Freizeit bloß noch als Lücke zwischen zwei Terminen definiert wird. Das Festlegen eines eigenen Arbeitsrhythmus und die Kommunikation dessen gegenüber allen Beteiligten, sind daher von großer Bedeutung, um langfristig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen zu garantieren. Der hohe Grad an Selbstbestimmung, der für die einen also gerade den Reiz des Lebensstils ausmacht, kann für andere, die in vorgegebenen Arbeitsmustern produktiver sind, schnell zum Fluch werden. Wer allerdings mit ausreichend Disziplin und Management seinen Alltag organisiert und freies Arbeiten schätzt, dem könnte das Leben als digitaler Nomade durchaus entgegenkommen.

 

Wieso gibt es nicht mehr digitale Nomaden?

Trotz zunehmender Beliebtheit flexiblerer Arbeitsmodelle, arbeitet noch immer ein Großteil der Menschen in klassischen, lokal und zeitlich festgelegten Bürojobs. Ein Hauptgrund dafür scheint, dass häufig an alten Gewohnheiten festhalten und daher nur schwer Zugang zu neuen Lebensmodellen möglich wird. Die Angst vor dem Ungewissen, das womöglich mit dem Wechsel zum selbstbestimmteren Arbeiten verbunden ist, hält demnach davon ab, den Schritt aus der gewohnten Bequemlichkeit fester Arbeitsstrukturen hin zu einem neuen Modell zu gehen. An dieser Stelle sei allerdings wieder auf das bereits anderweitig angesprochene Zitat Albert Einsteins hingewiesen:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Um erfolgreich und glücklich den Arbeitsalltag zu bestreiten, ist es demnach von großer Bedeutung, als Unternehmen oder Freelancer auch ungewohnten Konzepten offen gegenüberzustehen und neue Denkweisen zuzulassen.

Aus diesem Grund vertreten auch wir mit roqsta ein Arbeitsmodell, das es unseren Mitarbeitern ermöglicht, ortsungebunden und flexibel zu arbeiten. Das benötigte Maß an Selbstdisziplin und Selbstmanagement ist daher als Kernkompetenz aller Mitarbeiter zu verstehen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten der Kreativität bei gleichzeitiger Gewährleistung regelmäßiger Kommunikation und Organisation durch richtigen Einsatz und die Nutzenausschöpfung moderner, digitaler Technologien.

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Head of Content Marketing at roqsta digital transformation experts